Landmanagement-Dokumentation

Das Unternehmen führt folgende Arbeiten im Bereich des Landmanagements durch:

1. Landmanagement-Projekte, die darauf abzielen, Grenzen von Verwaltungseinheiten (Siedlungen) zu errichten (zu verändern).

Artikel 10 des Gesetzes der Ukraine „Über das staatliche Grundstückkataster“ definiert die Objekte des staatlichen Grundstückkatasters. Die Angaben über solche Objekte werden in das staatliche Grundstückkataster eingetragen.

Die Hauptobjekte des staatlichen Grundstückkatasters sind unter anderem die Länder innerhalb der Territorien von Verwaltungseinheiten. Artikel 32 des Gesetzes der Ukraine „Über das staatliche Grundstückkataster“ stellt fest, dass Angaben über die Grenzen von Verwaltungseinheiten in das staatliche Grundstückkataster auf Grund der Entscheidung von entsprechender Gemeindebehörde über die Errichtung und Änderung der Grenzen von Verwaltungseinheiten eingetragen werden. Dies ist gleichzeitig eine Entscheidung für die Genehmigung von Landmanagement-Dokumentation, die wiederum der Grund für die Eintragung von solchen Angaben ist.

Gemäß Artikel 173 des Bodengesetzbuches der Ukraine werden die Grenzen des Dorfes mit Hilfe von Landmanagement-Projekte verhältnismäßig der Errichtung (Änderung) der Grenzen von Verwaltungseinheiten festgestellt und geändert. Landmanagement-Projekte zur Veränderung der Siedlungsgrenzen werden unter Einnahme der Masterpläne von Siedlungen ausgearbeitet. Die Länder und Grundstücke des staatlichen Eigentums, die innerhalb der Grenzen von Siedlung liegen (außer Ländern, die nicht zum kommunalen Eigentum übertragen werden können), werden in territoriales Gemeinschaftseigentum übergehen.

Artikel 46 des Gesetzes der Ukraine „Über Landmanagement“ definiert die Bestandteile und den Inhalt von Landmanagement-Projekte zur Errichtung (Änderung) der Grenzen von Verwaltungseinheiten. Die Landmanagement-Projekte zur Errichtung (Änderung) der Grenzen von Dörfern werden laut der Entscheidung der entsprechenden Landratsgemeinde ausgearbeitet.

2. Eine technische Dokumentation zur normativen monetären Bewertung der Länder von Siedlungen.

Die normative monetäre Bewertung der Länder von Siedlungen führt nach  der Methodik der normativen monetären Bewertung von Siedlungen durch, die durch die Verordnung des ukrainischen Kabinetts vom 23. März 1995, Nr. 213 (in der geänderten Fassung) genehmigt wurde. Die Informationsgrundlage für die normative monetäre Bewertung der Länder von Siedlungen nennt man genehmigte Masterpläne von Siedlungen, Bodenzonierungspläne für Gebiete und detaillierte Flächennutzungspläne, Angaben des staatlichen Grundstückkatasters, der Bodenerfassung-Datenbank und der staatlichen statistischen Rechnungslegung. Die Großschreibung von Renteneinkommen liegt zugrunde der normativen monetären Bewertung der Länder von Siedlungen. Die Großschreibung von Renteneinkommen erhalt man je nach den folgenden Kriterien: die Siedlungslage in den gesamtstaatlichen, regionalen und lokalen Produktions- und Ansiedlungssystemen, die Flächennutzung und die Landqualität in Betracht von Natur- und Klimaverhältnisse und ingenieurgeologischen Verhältnissen, architektonischer, landschaftlicher, historisch-kultureller Werte, ökologischem Zustand, funktioneller Nutzung der Länder.

3. Landmanagement-Projekte zur Organisation und Festsetzung der Grenzen von Gebieten des Naturschutzfonds und Gebieten anderer Umweltzwecke sowie Gesundungs-, Erholungs-, historischer, kultureller, forstwirtschaftlicher Zwecke, Länder von Wasserfonds und Wasserschutzgebieten, Beschränkungen in der Flächennutzung und ihrer nichtöffentlichen Anlagen.

Solche Projekte zielen sich auf ab:
a) Erhaltung der natürlichen Vielfalt von Landschaften, Umweltschutz, Erhaltung des Ökobilanz;
b) Schaffung von Orten für die organisierte Behandlung und Gesundung von Menschen, Massenerholung und Tourismus;
c) Schaffung von Vorstadtgrünflächen, Erhaltung und Benutzung von Welterbestätten;
d) Durchführung von Forschungsarbeiten;
e) Festsetzung der Grenzen von Wasserschutzgebieten und Küstenschutzstreifen;
f) Bestimmung (auf dem Gelände) der Grenzen von Schutzgebieten und anderen Beschränkungen in der Flächennutzung, die durch Gesetze und normative Rechtsakte festgelegt wurden, und auch die Benachrichtigung von Grundbesitzern, Landnutzern, anderen natürlichen und juristischen Personen über solche Beschränkungen.

Die Projekte bestimmen die Lage und die Größe der Grundstücke, Grundbesitzer, Landnutzer, einschließlich der Mieter, die Grenzen der Gebiete von Naturschutzfonds und Gebieten anderen Umweltzwecke, Gesundungs- (Bezirke und Gebiete des Satitätsschutzes), Erholungs-, historischer, kultureller (Schutzgebiete), Wasserschutzgebiete und Küstenschutzstreifen, Freistreifen und Küstenstreifen von Wasserstraßen. Die Projekte legen auch die Lebensweise der Nutzung und Bewachung ihrer Gebiete fest.